Drei Geschäftsführer im Gespräch am Besprechungstisch

Mitarbeiterfotos planen: Der ultimative Guide für HR-Verantwortliche

Die Planung eines Shootings für das gesamte Team ist oft eine logistische Herausforderung. Wer wird wo fotografiert? Was passiert bei Krankheit? In diesem Guide zeige ich Ihnen aus der Praxis, wie Sie Mitarbeiterfotos effizient und stressfrei organisieren.

1. Das Ziel: Wofür brauchen Sie die Bilder?

Bevor Sie einen Termin vereinbaren, muss der Einsatzzweck klar sein. Benötigen Sie die Bilder primär für LinkedIn-Profile, für den Geschäftsbericht oder für die „Über uns“-Seite auf der Website? Diese Entscheidung beeinflusst das gesamte Setup.

Ein einheitlicher Bildstil ist das Fundament eines starken Employer Brandings. Einheitlichkeit bedeutet jedoch nicht, dass alle Bilder vor einer weißen Wand entstehen müssen.

Erstellen Sie vorab ein kleines Moodboard (z. B. auf Pinterest) mit Bildstilen, die Ihnen gefallen. Das hilft dem Fotografen enorm bei der Erstellung des Lichtkonzepts.

2. Studio oder Corporate Environment?

Eine der häufigsten Fragen, die mir von HR-Verantwortlichen in Düsseldorf und Köln gestellt wird: Sollen wir die Mitarbeiter im Studio oder im Büro fotografieren?

Die Umsetzung direkt vor Ort (On-Location) spart enorme Reisezeiten. Ich baue mein mobiles Fotostudio direkt in einem Ihrer Konferenzräume auf. So verlässt jeder Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz nur für etwa 10 bis 15 Minuten.

3. Der perfekte Zeitplan am Shooting-Tag

Effizienz ist im B2B-Umfeld alles. Ein Shooting darf das Tagesgeschäft nicht lahmlegen. Ein bewährter Zeitplan sieht wie folgt aus:

  • 08:00–09:30 Uhr: Aufbau des mobilen Studios und Einleuchten.
  • 09:30–12:30 Uhr: Portrait-Slots im 10-Minuten-Takt.
  • 13:30–16:00 Uhr: Weitere Slots und Puffer für Nachzügler.

4. Dresscode: Was sollen die Mitarbeiter anziehen?

Die Kleidung sollte zur Unternehmenskultur passen. Wichtig ist jedoch, kleinteilige Muster (wie feine Karos oder enge Streifen) zu vermeiden, da diese auf Bildschirmen oft ein Flimmern (Moiré-Effekt) erzeugen.


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